STERNE AUF ERDEN

Wenn ich in den Himmel schaue, meine ich, ein Blumenmeer vor mir zu sehen, und wenn ich eine Blumenwiese sehe, sehe ich darin den Sternenhimmel. Es öffnet sich etwas Weites in mir.

Beim Malen oder Zeichnen von Natur öffne ich meine Wahrnehmung so weit, dass ich fast meine, die Struktur, das Wesen der Pflanze in mir selbst spüren zu können, fast als sei ich einen Moment lang die Pflanze selbst. Beim Zeichnen verwischen die Grenzen zwischen dem Objekt und mir. Die Stärke und Kraft der Natur übertragen sich auf mich, aber auch ihre Zerbrechlichkeit und Verwundbarkeit. Das Bild, das entsteht, erscheint mir wie ein Ausdruck, den wir gemeinsam geschaffen haben.